Persistent Threats – die unterschätzte Gefahr für Unternehmen

Viele Unternehmen wiegen sich in Sicherheit – zumindest was den Schutz der IT-Infrastruktur angeht. Doch die neuste Entwicklung zeigt leider, dass die Firmen ihre Leichtfertigkeit lieber nochmal überdenken sollten. Alles was ihr dazu wissen müsst, erfahrt ihr heute hier von mir.

Wie stark gefährdet wichtige Unternehms- oder Finanzdaten sind, ist vielen Verantwortlichen anscheinend nicht bewusst. Denn ganz oft herrscht leider noch die Annahme, dass ein einfacher Schutz, wie der Virenscanner von der Stange ja schon für eine gesicherte Unternehmenskommunikation reichen wird – weit gefehlt.

Oft ist es leider nur ein Klick auf den falschen Anhang, der genügt um sämtliche Dateien auf dem jeweiligen Rechner oder sogar dem gesamten Firmennetzwerk unbrauchbar zu machen. Denn die als Locky, Zepto oder Petya bezeichnten Trojaner verschlüsseln zunächst die Dateien und erpressen anschließend Lösegeld von ihren Opfern.

Wer sich wirklich effektiv dagegen schützen will, der muss schon eine so genannte Advanced Threat Protection, die vor Ransomware schützt erwerben. Ansonsten ist das Firmennetzwerk einfach nicht gut genug geschützt. Und auch die zu erwartende Entwicklung heißt nichts Gutes: gerade gezielte Angriffe und ausgeklügelte Schadsoftware nehmen leider immer mehr zu. Ein Grund mehr, um die diekt die richtige Vorsorge zu treffen!…

Das Ende des Flash Players

Heute ist es soweit: Adobe hat das Ende des Flash Players offiziell besiegelt. Als offiziellen Termin für die Ausmusterung wurde das Jahr 2020 angegeben. An sich ein guter Schachzug. Ich berichte euch warum.

Dass es den Flash Player irgendwann nicht mehr geben würde, kündigte sich bereits 2015 an. Schon damals stand das Vorhaben fest, den Flash Player früher oder später unter die Erde bringen zu wollen. Nun ist das Vorhaben Realität: 2020 wird der Konzern aus San José, USA die Verteilung des nicht mehr zeitgemäßen Players einstellen. Als neuer Standard wurde HTML5 empfohlen.

Der Grund ist eigentlich ziemlich simpel: zu viele Fehler. Der Standard wies einfach so viele Sicherheitslücken auf, dass Adobe ständig nacharbeiten musste. Apple bot den Standard aus dieser Ursache schon gar nicht mehr auf iPod und iPad an, was auch zu Entscheidung Adobe’s beitrug.

Das was der Flash Player kann – nämlich Media-Inhalte abzuspielen – lässt sich heute auch schon ganz gut und vor allem sicherer mit HTML5 umsetzen. Die Entscheidung ist also richtig, denn brauchen tut Flash anscheinend wohl keiner mehr so richtig.…